Neue Regeln für Teilzeitkräfte ab 1.10.

Ab Oktober werden die Formalitäten für Teilzeitverträge angepasst und vereinfacht. Die Änderungen sind Teil der föderalen Gesetzesinitiative zur Arbeitszeit, die im vergangenen Frühjahr verabschiedet wurde.

Bisher musste jeder Arbeitgeber alle festen und variablen Stundenpläne, die für Teilzeitkräfte gültig waren, als Anhang an die Arbeitsordnung veröffentlichen. Ab dem 1.10. ändert sich das:

  • Feste Stundenpläne müssen künftig nur noch im Arbeitsvertrag (oder Anhang) der betreffenden Arbeitnehmer vermerkt sein.
  • Bei variablen Stundenplänen muss der Vertrag nur die Wochenarbeitszeit vermerken. Allerdings muss in der Arbeitsordnung vermerkt sein, in welchem Rahmen die variable Arbeitszeit festgelegt wird (Wochentage, Zeitrahmen und Weg der Mitteilung).
  • Die variablen Stundenpläne müssen künftig auch nicht wie bisher zwingend per Aushang mitgeteilt werden. Ab dem 1. Oktober ist dies auch per SMS, Email, Intranet oder anderem Wege möglich. Voraussetzung ist, dass die Mitteilung fünf Tage im Voraus schriftlich erfolgt und die Art und Weise in der Arbeitsordnung festgelegt ist.

Was müssen Sie unternehmen?

  • Wenn Sie keine Teilzeitkräfte mit variablem Stundenplan beschäftigen, müssen nichts unternehmen. Den obsoleten Anhang mit den Stundenplänen können Sie bei der nächsten Anpassung Ihrer Arbeitsordnung streichen.
  • Arbeitgeber, die Teilzeitkräfte mit variablem Stundenplan beschäftigen, haben bis zum 31. März 2018 Zeit, ihre Arbeitsordnung anzupassen.

Weitere Informationen und Hinweise zu Schulungen zum Thema finden Sie in französischer Sprache unter www.securex.be